Wenn CS wegfällt, fehlt mehr als nur ein Modul
SAP CS ist in vielen Unternehmen über Jahre gewachsen – und trägt heute deutlich mehr als nur die Serviceauftragsabwicklung. Für Customer Service hat SAP die Nutzungsrechte im Compatibility Scope zwar bis Ende 2030 verlängert, während die meisten übrigen Compatibility Packs schon Ende 2025 ausgelaufen sind. Trotzdem ist das Thema kein Fall für später. Typische Ausgangslagen sehen so aus:
- Serviceaufträge, Servicemeldungen, Reparaturabwicklung und Garantieprüfung laufen produktiv in CS – und niemand hat den vollständigen Überblick, was daran hängt.
- CS und PM sind eng verzahnt: Technische Objekte, Equipments und Auftragsstrukturen werden gemeinsam genutzt, die Ablösung betrifft damit auch die Instandhaltung.
- Über Jahre gewachsene Z-Entwicklungen halten zentrale Prozessschritte am Laufen – dokumentiert ist davon wenig.
- Die S/4HANA-Conversion steht an oder ist erfolgt, die Serviceprozesse wurden aber im Compatibility Scope einfach mitgezogen.
- Budget und Termin für die Ablösung sollen genannt werden – es fehlt jede belastbare Grundlage dafür.
Sie wollen wissen, was die CS-Ablösung für Sie konkret bedeutet?
Dann sprechen Sie mit uns. Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage – Release-Stand, Status der S/4HANA-Conversion, Art Ihres Servicegeschäfts. Wir melden uns kurzfristig zurück und klären gemeinsam, wo bei Ihnen der erste sinnvolle Schritt liegt.
Unverbindlich anfragen
Was Sie mit einer belastbaren Roadmap erreichen
- Klarheit über Ihre tatsächliche CS-Nutzung: genutzte Funktionen, Belegvolumina, Eigenentwicklungen, Schnittstellen.
- Eine begründete Entscheidung zwischen den realistischen Umstellungsszenarien – statt einer Bauchentscheidung unter Zeitdruck.
- Planbarkeit: Aufwandsindikation, Phasen und Meilensteine, mit denen Sie Budget beantragen und Termine vertreten können.
- Weniger Sonderlogik im Zielprozess: Jede Z-Entwicklung wird gegen den heutigen Standard geprüft.
- Ein sauber abgegrenztes Zusammenspiel von Service und Instandhaltung – ohne doppelte Prozesswelten im Dauerbetrieb.
- Handlungsfähigkeit statt Abwarten: Sie gestalten den Umstieg, statt ihn später abarbeiten zu müssen.
Unsere Beratung: von der Bestandsaufnahme bis zum Umsatzplan
01
Analyse & Bestands-aufnahme
- Auswertung Ihrer tatsächlichen CS-Nutzung: Belegarten, Volumina, aktive Prozesse
- Erfassung von Eigenentwicklungen, Schnittstellen, Formularen und Berichtswesen
- Bewertung der Verzahnung von CS und PM: gemeinsame Objekte, Aufträge, Zuständigkeiten
02
Zielbild & Architektur-entscheidung
- Fit-Gap zwischen Ihren Ist-Prozessen und SAP S/4HANA Service
- Einordnung ergänzender Bausteine: SAP Field Service Management für den Außendienst, SAP Service Cloud für die Kundeninteraktion
- Bewertung des Pro-zesses „Service mit erweiterter Ausführung“, der die kaufmännische Serviceabwicklung mit operativen Instandhaltungs-aufträgen kombiniert
03
Szenarien-bewertung
- Gegenüberstellung von schrittweiser Überführung und Neuaufbau – bezogen auf Ihre Prozesse, nicht allgemein
- Stammdaten- und Objektstrategie: Equipment, technische Plätze, Installed Base, Serviceverträge, Garantien
- Konzept für Abrechnung, leistungsbezogene Fakturierung und Anbindung an Vertrieb und Controlling
04
Roadmap & Entscheidungs-vorlage
- Phasen, Abhängigkeiten, Meilensteine und Aufwandsindikation
- Bewertung von Risiken, Parallelbetrieb und Umstellungs-zeitpunkten
- Change- und Schulungsbedarf für Innendienst, Disposition und Technikerteams
- Aufbereitete Entscheidungsvorlage für Geschäftsführung und IT-Leitung
Typische Ergebnisse, die Sie intern sofort nutzen können
- Eine dokumentierte Bestandsaufnahme Ihrer CS-Landschaft inklusive Eigenentwicklungen
- Ein abgestimmtes Zielbild für Service und Instandhaltung unter S/4HANA
- Eine bewertete Szenarienübersicht mit klarer Empfehlung und Begründung
- Eine Roadmap mit Phasen, Meilensteinen und Aufwandsindikation
- Eine Entscheidungsvorlage, die Sie ohne Nacharbeit ins Management geben können
„Die meisten Unternehmen unterschätzen bei der CS-Ablösung nicht die Technik, sondern die Prozessarbeit – und wie eng Service und Instandhaltung in gewachsenen Systemen zusammenhängen. Genau da liegt unsere Stärke: Wir schauen nicht nur auf das Servicedokument, sondern auf den ganzen Ablauf bis zur Anlage und zurück in die Abrechnung. Am Ende steht kein Konzeptpapier, sondern ein Plan, mit dem Sie arbeiten können.“
Tim Kostka – Bereichsleiter maintcare
Warum maintcare?
maintcare steht für IT-gestützte Instandhaltung und Servicemanagement – mit einem klaren Blick auf das, was in der Praxis zählt: Verfügbarkeit, Termintreue und saubere Abrechnung. Bei der Ablösung von SAP CS kommt es genau auf diese Doppelperspektive an, weil Service und Instandhaltung in gewachsenen SAP-Landschaften kaum trennbar sind.
- Erfahrung in SAP PM/EAM und SAP CS – wir kennen beide Seiten der Schnittstelle, an der solche Projekte typischerweise hängen bleiben.
- SAP-nahe Umsetzung: Wir beurteilen nicht nur fachlich, sondern wissen, was eine Erweiterung im System wirklich kostet. Wir empfehlen dabei den Weg, der zu Ihrem Servicegeschäft passt – nicht den größten Projektumfang.
- Praxis u.a. aus Industrieparks, Stadtwerken und Kraftwerksumgebungen – wir kennen die Realität im Feld aus verschiedensten Branchen.
Häufig gestellte Fragen
Für SAP Customer Service hat SAP die Nutzungsrechte im Compatibility Scope bis Ende 2030 verlängert – anders als für die meisten übrigen Compatibility Packs, deren Nutzungsrechte bereits Ende 2025 endeten. Maßgeblich ist im Zweifel Ihr individueller Vertrag; wir empfehlen eine Abstimmung mit Ihrem SAP-Ansprechpartner.
SAP S/4HANA Service. Die Lösung führt die früher getrennten Welten von ERP-basiertem Service (CS) und CRM-basiertem Service zusammen und integriert Serviceprozesse direkt in das ERP-Kernsystem. Je nach Anforderung kommen SAP Field Service Management für den Außendienst und SAP Service Cloud für die Kundeninteraktion dazu.
Nein. Die Serviceobjekte unter S/4HANA Service sind andere. Stammdaten wie Equipments und technische Plätze lassen sich weiterverwenden, die Serviceabwicklung selbst muss neu konzipiert werden. Deshalb ist die Roadmap-Phase kein optionaler Vorlauf, sondern der eigentliche Hebel für Aufwand und Projekterfolg.
In der Regel mehr, als zunächst sichtbar ist. CS und PM teilen sich technische Objekte, Auftragsstrukturen und häufig auch Personal und Planung. Wer nur den Servicebereich betrachtet, verlagert das Problem lediglich – deshalb betrachten wir beide Seiten gemeinsam.
Im Gegenteil. Wenn die Serviceprozesse früh mitgedacht werden, lassen sich Doppelarbeiten vermeiden und Architekturentscheidungen sauber in die Conversion einbetten. Werden sie zunächst im Compatibility Scope mitgezogen, wird die Ablösung später teurer.
Das hängt von Umfang und Komplexität Ihres Servicegeschäfts ab – typischerweise bewegen wir uns im Bereich weniger Wochen von der Bestandsaufnahme bis zur Entscheidungsvorlage. Den Zuschnitt stimmen wir vorab mit Ihnen ab.
Ja. Die Roadmap ist bewusst als eigenständiges Ergebnis nutzbar – eine Beauftragung der Umsetzung ist keine Voraussetzung. Auf Wunsch begleiten wir Sie von der Konzeption über Realisierung und Test bis zum Rollout.






