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Björn Lambertz
Fachbereichsleiter

Konfliktprüfungen im eWCM

  • Konflikte in der Folge von Freischaltzuständen innerhalb derselben Schaltgruppe,
  • Konflikte in der Folge von Zustandsübergängen,
  • Probeschaltschutz,
  • erteilte Freigaben,
  • nicht erfüllte Sicherungsmaßnahmen,
  • Konflikte wegen Unvollständigkeit und
  • Ihre individuellen Prüfungen.

Konflikte in der Folge von Freischaltzuständen

Konflikte in der Folge von Freischaltzuständen innerhalb derselben Schaltgruppe treten auf, wenn die selbe Freischaltposition auf mehreren Freischaltlisten unterschiedlich geschaltet werden soll. Wenn z.B. das Ventil A auf der Liste 1 in den Zustand „An“ geschaltet werden soll und auf der Liste 2 in den Zustand „Aus“, entsteht bei der Schaltanforderung der Position auf der Liste 2 ein Konflikt. Die Prüfung setzt ein Pflegen der jeweiligen Normalisierungs- und Freischaltzustände voraus.

Beispiele:

  • Sie pflegen im Customizing, dass die Zustände elektrisch ein und elektrisch aus konträr sind. Dadurch ist nur die erste durchgeführte Schalthandlung gültig. Das eingelegte Aggregat kann also nicht durch eine andere Schalthandlung ausgelegt werden.
  • Sie pflegen im Customizing, dass die Zustände elektrisch ein und  elektro-mechanisch gezogen konträr sind. Dadurch ist nur die erste durchgeführte Schalthandlung gültig. Dem eingelegten Aggregat kann also nicht zusätzlich durch eine andere Schalthandlung der Stecker gezogen werden.
  • Sie pflegen im Customizing, dass die Zustände elektrisch aus und elektro-mechanisch gezogen harmonisch sind. Dadurch sind beide Schalthandlungen gültig. Dem ausgelegten Aggregat kann also zusätzlich durch eine andere Schalthandlung der Stecker gezogen werden.

Konflikte in der Folge von Zustandsübergängen

Konflikte in der Folge von Zustandsübergängen entstehen bei der Ausführung von Funktionen, die Freischaltpositionen, Freischaltlisten oder Freigaben in nicht erlaubte Zustände überführen würden.

Beispiele:

  • Sie pflegen im Customizing, dass auf die Freischaltung einer Position eine Rückmeldung erfolgen soll und versuchen direkt für die sich in der Freischaltung befindende Position eine Normalisierungsanweisung zu erzeugen. Das System wird das Erzeugen der Normalisierungsanweisung verhindern und eine Rückmeldung der Freischaltung einfordern.
  • Sie pflegen im Customizing, dass auf die Freischaltung einer Position eine erneute Freischaltung folgen kann. So ist es möglich, für eine Freischaltung mehrere Freischaltungen anzuweisen.

Schaltschutz

Probegeschaltete Freischaltpositionen bekommen einen Schaltschutz, d.h. sie können nur auf der Freischaltliste weitergeschaltet werden, von der sie probegeschaltet worden sind.

Beispiel:
Für eine Instandhaltungsarbeit wird eine Probeschaltung benötigt und durchgeführt. Für eine weitere Instandhaltungsarbeit wird eine Freischaltung an genau dem in Probeschaltung befindlichen Aggregat benötigt. Das versuchte Erzeugen der Freischaltanweisung, erzeugt einen Konflikt und lässt die Freischaltung nicht zu. Das Aggregat kann nur von der ersten Instandhaltungsarbeit aus weitergeschaltet werden.

Konflikte wegen Unvollständigkeit

Konflikte wegen Unvollständigkeit entstehen, wenn zu bestimmten Zeitpunkten (Zustandsübergängen) nicht alle obligatorischen Daten gepflegt sind.

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