Tim Kostka
20. Mai 2024

Freischaltabwicklung mit dem mindsquare eWCM durchführen

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Die Freischaltabwicklung ist ein umfangreicher Prozess zur Freigabe und Absicherung von Instandhaltungs- oder Wartungsarbeiten in gefährlichen Arbeitsumgebungen. Da es in diesem Bereich um den Schutz Ihrer Mitarbeiter geht, ist es notwendig, zur Minimierung potenzieller Gefahren möglichst effiziente Abläufe einzurichten. Was das mindsquare eWCM ist und inwiefern diese Lösung zu einer leistungsfähigen Freischaltabwicklung beiträgt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist das mindsquare eWCM?

Beim mindsquare eWCM handelt es sich um eine digitale Lösung, mit der Sie Prozesse rund um die Freischaltabwicklung durchführen können. Unsere Software kommt bereits in über 70 Betrieben zum Einsatz und stellt hierbei ein Kernelement von ca. 750.000 Freischaltungen pro Jahr dar. Zu den Funktionen des Programmes gehören u. a. die Erstellung bzw. Bearbeitung von Sicherungslisten, die Gefährdungsbeurteilung oder unterschiedliche Arbeitsfreigabeverfahren.

Das mindsquare eWCM wurde 2007 eingeführt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Es stellt somit eine moderne bzw. aktuelle Lösung für die Freischaltabwicklung dar. Diese Lösung läuft bspw. über Fiori Apps und ist SAP-S/4HANA-kompatibel. Daher ist keine Schnittstelle notwendig, um die Software zu nutzen.

Mann mit Laptop und Instandhaltungssoftware

Digitale Arbeitsfreigabe (mindsquare eWCM)

Mit unserer digitalen Instandhaltungssuite erhalten Sie eine Software, mit der Sie die Kontrolle und die Übersicht über sämtliche Instandhaltungsmaßnahmen behalten: Papierlos und 100 % S/4HANA-kompatibel.

Die Teilbereiche des mindsquare eWCM

Der Funktionsumfang vom mindsquare eWCM ist sehr breit und bildet daher sämtliche Teilbereiche der Freischaltabwicklung ab.

Grobplanung

Zu Beginn eines Prozesses kann Sie das mindsquare eWCM bei der Grobplanung unterstützen. Je nach Einsatzort, Aufgabe und Ziel dieser Aufgabe sammeln Sie in diesem Teilschritt verschiedene Informationen, wie z. B. zum Arbeitsablauf, zum eingesetzten Personal oder zu den Sicherheitsanforderungen.  Hier planen Sie im Vorfeld, welche potenziellen Gefahren von der Anlage ausgehen und welche Prozesse diesbezüglich in der Vergangenheit durchgeführt wurden.

Freigabeplanung

Im nächsten Schritt, der Freigabeplanung, legen Sie auf der Grundlage der zuvor gesammelten Informationen alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen fest. Gleichzeitig planen Sie im Detail die Freigabe der mit dem Einsatzort verbundenen Vorgänge. Das System schlägt Ihnen dazu einen möglichen Aufbau des Freigabeprozesses vor. Dabei können Sie die Freigabekette flexibel an die jeweiligen Anforderungen und Gefährdungspotenziale anpassen.

Außerdem liefert Ihnen das System eine Auskunft darüber, welche Vorgänge parallel zum geplanten Eingriff stattfinden und welche technischen Objekte in dem Zug zum Einsatz kommen. Sollte sich die Nutzung der technischen Objekte mit dem geplanten Einsatz überschneiden, gibt das System diese Maßnahme nicht frei.

Freigabe

Nach dieser Planungsphase erfolgt die Freigabe. Die dafür vorgesehenen Freigabeprozesse bzw. Freigaben werden den Verantwortlichen über eine mobile Anwendung übermittelt. In diesem Schritt ist die Zusammenarbeit mit den speziell autorisierten Personen unerlässlich, da Sie verschiedene Unterschriften einholen müssen. Auch an dieser Stelle finden parallele Sicherheitsvorkehrungen und Konfliktprüfungen statt, falls es zu Überschneidungen oder anderen Problemen kommen sollte.

Durchführungsphase

Wenn alle nötigen Prozesse und technischen Objekte freigegeben sind, können Sie mit der Durchführungsphase beginnen. Hierfür unterweisen Sie Ihre Mitarbeiter oder Dienstleister, was sie vor Arbeitsbeginn beachten müssen. In dieser Phase findet auch die Überwachung der Arbeitsstelle durch z. B. Kontrollgänge des Personals statt. Sollten die Arbeiten abgeschlossen sein, können Sie Probeschaltungen einleiten. Hierbei müssen Sie ebenfalls einige Teilbereiche zurückschalten bzw. in Betrieb setzen. In dem Zuge prüft das System wieder, ob es dabei potenzielle Kollisionen gibt.

Rückführung

Im Anschluss an den durchgeführten Eingriff erfolgt die geordnete Rückführung der Anlage in den Betriebszustand. Dieser Prozess erfolgt schrittweise. Das bedeutet, dass Sie jeden Vorgang abarbeiten, der mit der Rückführung eines technischen Objekts kollidiert. Das System unterstützt Sie hierbei, indem es aktiv nach Überschneidungen sucht und dadurch Gefahren vermeidet.

Während der Teilschritte findet eine Dokumentation und Archivierung der Vorgänge statt. Alle Informationen und Daten, die Sie innerhalb der Prozessschritte erzeugen, werden entsprechend im SAP oder einem angeschlossenen Archivsystem abgelegt. Dies bietet eine Datenbasis für Optimierungen im Prozess bzw. wichtige Hinweise für eine zukünftige Freischaltabwicklung in diesem Bereich.

Fazit

Das mindsquare eWCM bietet eine umfassende digitale Lösung für das Freigabemanagement in gefährlichen Arbeitsumgebungen. So ermöglicht die Software eine effiziente Planung und Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen sowie die Koordination verschiedener Arbeitsfreigabeverfahren. Dabei unterstützt Sie das System von der Grobplanung bis zur Rückführung Ihrer Maschinen bzw. Arbeitsbereiche bei der Minimierung potenzieller Gefahren. Aus diesem Grund leistet das mindsquare eWCM einen enormen Beitrag zur Sicherheit Ihrer Mitarbeiter.

Wenn Sie weitere Fragen zum mindsquare eWCM haben oder einen Einblick in Form einer Demo erhalten möchten, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

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